Monday, 3 November 2014

Serie 3: Expat Eltern / series 3: the Expat Parent

Photo courtesy of lukalane

So here goes my third series, how exciting! I will be interviewing some great expat parents and bloggers over the next few weeks, so stay tuned. I am starting off the series myself with the German version, and will close it with the English one. The following interviews will be, according to the interviewee's wishes, either in English or German.

Enjoy! 

Jetzt geht es los, meine dritte Serie! Ich bin so aufgeregt. Ganz viele tolle Expat Eltern und Blogger haben mitgemacht und antworten in den nächsten Wochen auf meine Fragen. Bleibt dran! Ich trete das Ganze einmal los, mit meinen Antworten in Deutsch und schließe die Serie mit den Englischen ab. Die Interviews werden, je nach Wunsch des Interviewkandidaten, in Englisch oder Deutsch sein. 

Viel Spaß! 


Picture from Budapest Underguide

Erzähle uns wie Du dazu gekommen bist, ein Expat Elternteil zu sein? 
Ich war sozusagen schon immer ein Expat, da ich als halb-Amerikanerin, halb-Österreicherin in Wien aufgewachsen bin. Daß meine Schwester und ich neben Deutsch auch Englisch sprechen konnten, machte uns vor allem als Kinder zu einer Art Curiosum. Meine Kindheit verbrachte ich damit, hin- und hergerissen zu sein, ob ich in Österreich oder in den USA leben wollte. Jeder Urlaub in den USA brachte eine für mich zwiespältige Heimkehr nach Wien mit sich. Als Teenager zog ich für meine Studien nach GB, wo ich 7 Jahre lebte und mich wiederum, ganz verquer gegenüber meiner Kindessehnsüchte, immer auf den Urlaub in Wien freute. Schließlich traf ich in Bristol meinen irischen Mann und wir zogen gemeinsam nach Hamburg. Bevor wir uns hier richtig eingelebt hatten, brachte jeder Urlaub, egal wohin, die Frage mit sich 'Würden wir lieber hier leben wollen?' Jetzt sind wir zu dritt und total glücklich, und ich habe endlich entdeckt, wo mein zu Hause ist: in meiner kleinen Familie. 

Wirkt sich die Tatsache, daß Du oder dein Partner Expats sind auf Euren Erziehungsstil aus? 
Ich denke schon, aber wie genau läßt sich noch nicht komplett sagen, da Baby erst eins ist. Auf jeden Fall erziehen wir ihn, nach dem Beispiel meiner Eltern, zweisprachig. Wir sprechen mit ihm Englisch, und er lernt im Kindergarten Deutsch. Das hat sich bei meiner Schwester und mir bewährt. Ansonsten denke ich, daß wir vielleicht durch unseren multi-kulturellen Hintergrund andere Ansätze haben, als Paare, die beide aus dem gleichen Land, vielleicht auch aus dem gleichen Ort kommen, aber ich kann noch nicht so richtig sagen, wie sich das auswirken wird. In jedem Fall ist es uns wichtig, daß Baby auch andere Kulturen kennenlernt, was für mich schon bei der Musik anfängt. Wo es aufhört, werden wir wohl später sehen..... 

Was genießt Du am meisten am Expat-Dasein? 
Daß ich mehrere Orte habe, die ich mein Zuhause nennen darf; und daß wir in Hamburg unsere Lieblingsspeisen, -serien, -bücher, etc... aus unseren verschiedenen Heimatorten genießen können. 

Was fällt Dir als Expat, bzw Expat Elternteil schwer? 
Als Expat fällt mir schwer, daß ich so viele Orte mein Zuhause nennen darf. Der Segen ist gleichzeitig auch ein Fluch, denn ein Zuhause fehlt einem immer, vor allem wenn man dort gerade zu Besuch war. 

Was würdest Du Eltern mitgeben, die überlegen, sich an das Expat-Dasein heranzuwagen?
Viel Spaß! Lernt vorher auf jeden Fall die Landessprache, auch mit Euren Kindern, wenn sie schon so weit sind, und schickt sie an eine lokale Schule. Da lernen sie viel mehr von der örtlichen Kultur lernen; in einer internationalen Schule ist die Chance, mehr in die Expat 'community' integriert zu sein, als in das Land, in dem man lebt, sehr hoch.  Bleibt nach Möglichkeit mehr als nur ein Jahr, denn meist braucht es mindestens ein bis zwei Jahre, um sich neu einzuleben, damit man auch wirklich das neue zu Hause und die Menschen dort kennenlernen und genießen kann. 

PS: This is the first part of my third series 'Expat Parents'. 

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